Ausbruch der Routine

Dein Meeting beginnt gleich, da vibriert dein Handy. Ein flüchtiger Blick darauf zeigt dir eine kurze Nachricht mit einer klaren und knappen Anweisung. Nicht gerade jetzt! Du drehst dich um und gehst zurück in dein Büro, die Zeit ist knapp, doch irgendwie schaffst du es nicht, nein zu sagen. Zu gross ist die permanent präsente Lust und die Herausforderung, zu deutlich erinnerst du noch spürbar die Konsequenzen, als du dich das letzte Mal verweigert hast. Du hättest nicht gedacht, dass du es so weit hättest kommen lassen können und um nichts anderes ging es dir mehr – um das Kommen, das dir immer ausdauernder und stetiger versagt war. Die Kontrolle über deine Lust in  meiner Hand.

Du spürst den Rosebud, den du seit dem Morgen trägst. Sehr präsent im Moment, ein wenig unangenehm und doch erfüllend. Auch der Ring sitzt fest, fast herausragend deine Männlichkeit. Die Herausforderung wird sich noch steigern. Jetzt sofort bringst du dich mehrere Male hintereinander an die Grenzen deiner Erregbarkeit. Du bist nervös. Lehnst dich in deinem Stuhl zurück. Tust, was ich von dir will. Es durchzuckt dich leicht, die Tür immer angespannt im Blickfeld. Du kannst und willst es kaum halten, doch du bleibst anständig und beherrscht. Machst noch ein Beweisfoto und schickst es schnell weiter an mich.

Auf dem Weg zum Meeting greifst du dir noch ein Magazin von deinem Schreibtisch, das du dir auf dem Flur vor deine Hose hältst, damit niemand erkennen kann, welcher Vulkan gerade in dir brodelt. Schnell bewegst du dich aus deinem Büro heraus, spürst die Fülle und gleichzeitige Einschränkung unter der Oberfläche, in deiner Hose. Antreibende Spannung.

Lust, deinem Spieltrieb zu folgen?

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